Alles für die Autorin und den Autor

Federwelt

»Eigne ich mich zum Selfpublisher?«, sind E-Books das »Digitale Schlaraffenland«? oder »Schriftstellerpaare ein beneidenswertes Modell?« – diese und viele weitere interessante Themen gibt es in der aktuellen Federwelt nachzulesen. Die »Zeitschrift für Autorinnen und Autoren« erscheint alle zwei Monate und enthält, was jede Schreiberin und jeden Schreiber interessieren könnte: Artikel und Interviews aus der und über die Autorenwelt, Kolumnen, die sich auf verschiedene Weise mit der Schreibpraxis und dem Autorenalltag auseinandersetzen, Kurzmeldungen aus der Verlagsbranche, Rezensionen, Prosa und Gedichte und einen Terminkalender, der die aktuellen Literaturstipendien- und preise im Blick hat. Die Federwelt wurde 1998 vom Münchner Historienroman-Autor Titus Müller (»Nachtauge«/März 2013) gegründet und erscheint seit 2005 beim Uschtrin Verlag (bis letztes Jahr in München, nun in Inning am Ammersee). Sandra Uschtrin (geboren 1960 in Hamburg, studierte Neuere Deutsche Literatur, Kommunikationswissenschaft und Soziologie in München) rief den Verlag 1996 ins Leben, um das »Handbuch für Autorinnen und Autoren – Adressen und Informationen aus dem deutschen Literatur- und Medienbetrieb« (seit Mai 2010 in seiner 7., völlig überarbeiteten und erweiterten Auflage auf dem Markt) neu herauszugeben – eine Fundgrube an Informationen und Tipps rund ums Autorendasein. Ebenso eine Fundgrube in Zeitschriftformat (190 mm x 27 mm) ist die Federwelt! Wer schreibt oder schreiben möchte, findet hier auf 68 Seiten eine gelungene Zusammenstellung an Rat, Information, Unterstützung und Anreiz. Was mir an der Zeitschrift besonders gefällt ist die TEXTKÜCHE (betreut von Anke Gasch). In jeder Ausgabe werden zu einem vorgegebenen Thema – bisher gab es beispielsweise »Dialoge richtig schreiben« (Heft 95), »Spannung erzeugen« (Heft 98), »Settings mit Tiefgang« (Heft 102) oder aktuell »Erotik in Szene(n) setzen« – zwei Einsendungen ausgewählt und sozusagen »öffentlich« lektoriert – aber nicht beurteilt.

 »Leidet ein Buchstabengericht an mehreren Defiziten, erwähnen unsere Textgourmets zwar, was ihnen alles nicht schmeckt, gehen aber nicht näher darauf ein. Ein umfassendes Lektorat oder ein Qualitätsurteil über den Text als Ganzes ist die Analyse unseres Experten also nicht.«

Hier kann dem Rotstift der Lektorin oder des Lektors direkt gefolgt werden – eine spannende Sache!

Info:

Die Federwelt kann per E-Mail (info@uschtrin.de) im Jahresabo (sechs Ausgaben) für 39 € oder einzeln für 6,50 € erworben werden. Die schreibstation hat den monatlichen Federwelt-Newsletter, wie auch auch den Newsletter des Uschtrin Verlags  abonniert – beide sind sehr zu empfehlen! Die nächste Federwelt erscheint am 1. Februar!

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