Spanien II: meer dazwischen

unter wasser

Wenn unser Blick aufs Meer hinausgeht, dann ist da dieses helle, dieses dunkle Blau. Und so viel meer dazwischen. Wenn wir dem Rauschen in uns horchen, sind da diese Höhen, diese Tiefen. Und so viel meer dazwischen. Wenn wir im Wasser stehen, sinken unsere Fersen langsam. ein. Nur halbverdächtig. Denn unsere Zehen bleiben an der Oberfläche. Aber die Spuren verwischen. Denn die Wellen nehmen sie an ihre Hand. Und führen sie langsam. fort. Das Vergangene. Heißer Sand auf unseren Seelen. Und so viel meer dazwischen. Ein Stück von uns bleibt am Meer zurück. Saudade. Blue.

meerentschwunden. meerentschlafen. meerentfacht.

»Throw a stone into the sky high enough so it will not come back.« (Yoko Ono, 1964)

Wer am Meer sitzt, sollte mit Steinen werfen. Treffer ins Schwarze. Leicht aber tief. Versenkt. Und der Blick kehrt verändert von der Reise zu uns zurück. Und so viel meer dazwischen.

sansebastian_fernwehda_cindyruch

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2 Kommentare on “Spanien II: meer dazwischen”

  1. Cindy sagt:

    so schön, so magisch.

  2. jenniferalexandrasix sagt:

    Das Meer… seufz. Genau so.


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