» Es regnet noch immer. «

Also lese ich wieder einmal in Anaïs Nins Tagebuch und stöbere durch ihr Leben, damals in New York, mit Blick nach draußen, auf die untertauchende Welt und ein Zitat, aufgeschrieben von ihr am 15. Juli 1919:

» Es gibt eine Traurigkeit der Jugend […] ein Fieber des wütenden Staunens darüber, daß die Welt so banal enttäuscht und daß das Leben so schnell nach Mißerfolg aussieht. Sie ist vielleicht schwer zu erklären, aber sie beinhaltet um so mehr Erschöpfung und Sehnsucht, weil derjenige, der auf diese Weise bedrückt ist, das undeutliche Gefühl hat, daß es der Vernunft und der Natur zuwiderläuft, von der Fröhlichkeit der Freude abgeschnitten zu sein, lebensmüde zu sein, noch ehe das Leben begonnen hat. «

Henry van Dyke – The Lost World

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